Vom Korn zum Brot

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Melchiorsgrund Melchiorsgrund Heinz Weichardt

 

Vom Korn zum Brot

Seit nunmehr über 35 Jahren verarbeiten wir ausschließlich DEMETER-Getreide. DEMETER, das bedeutet kurz gefasst: biologisch-dynamischer Landbau (ganzheitliches Verständnis-im Einklang mit den Bewegungsgesetzen der Natur-nach strengsten, festgelegten Anbaurichtlinien).

Die Grundlage biologisch-dynamischer Landwirtschaft und somit die Praxis von DEMETER-Höfen ist die Anthroposophie, 1924 von Dr. Rudolf Steiner als geisteswissenschaftliche Weltanschauung unterschiedlicher Lebensbereiche, wie auch für das Gedeihen der Landwirtschaft, begründet. So entwickelte Steiner in Koberwitz gezielte Homöopatische Präparate speziell für die Gesundung des Bodens.

Das Rittergut Holzhausen, gelegen in Westfalen bei Nieheim nahe Höxter, baute seit Beginn unseres Schaffens DEMETER-Roggen, -Weizen und während der letzten Jahre auch -Dinkel für uns an. Als der Sohn das Gut übernahm stellte er leider auf BIO um, das bedeutete für uns, wir mussten einen neuen DEMETER-Hof finden.

In Kiel fanden wir dann eine wirkliche Alternative mit Herrn Müllers Gut Marutendorf. Es lag nur 50 km von unserer kleinen Landwirtschaft entfernt, wir atmeten die selbe Luft und sahen den selben Himmel. Leider wurde der wunderschöne Hof verkauft und wir mussten uns neu orientieren.

Bauckhof in der Heide, Gut Peetzig, Hofgut Rädel und Ökodorf Brodowin, alle im nahen Umkreis von Berlin, versorgen uns weiterhin. Sowie auch unsere süddeutschen und hessischen Freunde der allerersten Tage unserer DEMETER-Arbeit im Jahr 1971, der Melchiorsgrund. Das macht uns nun besonders glücklich, weil wir vor 25 Jahren auch dazu beitragen konnten mit unserem Brotverdienst dort etwas aufzubauen!

Die großen Mahlsteine stammen aus den Sextener Dolomiten und sollen im 12. Jahrhundert von Hildegard von Bingen extra ausgesucht und in Carara geschnitten worden sein, wegen ihrer feinen unterschiedlichen Quarzeinschlüsse. Diese Mühlen mahlen sanft und sehr langsam, indem sie das Korn ganz leicht aufbrechen bei nur 90 Umdrehungen der tonnenschweren 1m-Steine in der Minute. Da ist es schon nötig, dass wir für gerade einmal 600 Brote täglich 3 Mühlen bewegen müssen.